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| Venedig / Venecia (Archivo Viena Directo) |
Kaum hatte
Niki Lauda öffentlich verkündet, nicht mehr
„wie ein Trottel im Kreis fahren“ zu wollen, vereinbarte ORF-Sportchef
Teddy Podgorski ein Exklusivinterview mit dem Formel-1-Weltmeister, in dem er über die Motive, seine Rennfahrerkarriere zu beenden, sprechen sollte. Da traf es sich gut, dass die Sportmitarbeiter des Fernsehens seit langem schon einem Betriebsausflug nach Venedig geplant hatten. Man einigte sich darauf, dass Lauda die Redaktion nach Venedig fliegen würde, um dort –der prachtvollen Kulisse wegen-
in einer Gondel das Interview zu geben.
Hoch über den Wolken, die schwer über der Lagunenstadt lagen, blickte Lauda im Cockpit plötzlich auf Podgorski und sprach sinnend in den Horizont: „Es ist komisch, wie du angerufen hast und du zu mir g’sagt hast, du willst das Interview mit mir in einer Gondel machen, hab i mir die ganze Zeit überlegt: Wo gibt´s in Venedig a Seilbahn?“
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